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Alicante: Jeden Tag ein neuer Strand!

Spanien! Das riecht nach Sonne, Strand und Meer. Zu den schönsten Urlaubszielen, die all dies vereinen, zählen zweifellos die Strände entlang der Costa Blanca. Wer den rund 200 Kilometer langen Küstenabschnitt der Region Alicante besucht, entdeckt eine Welt voll spannender Kontraste. – Text: Swantje Puin (tabasco. media)

Costa Blanca – die weiße Küste Spaniens

Strände, klares Wasser, imposante Klippen und Buchten verzaubern hier ebenso wie lebhafte Städte und mediterrane Orte. Die Costa Blanca verwöhnt mit über 300 Sonnentagen und einem Klima, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als das beste der Welt auszeichnete. Fast an jedem Strand weht die „blaue Flagge“ – für ideale Verhältnisse hinsichtlich Umwelt, Service und Sicherheit.

Alicante – bunte Hafenstadt am Mittelmeer

Zentrum der Region ist die gleichnamige Hauptstadt Alicante im Süden der Comunidad Valenciana. Ihre rund 300.000 Einwohner nennen sie Alacant, Stadt des Lichts. Die meisten Touristen der Costa Blanca landen am Aeropuerto de Alicante-Elche. Von hier aus fahren sie bequem mit dem Bus oder Mietwagen in das jeweilige Urlaubsziel oder in die City.

Direkt am Hafen befindet sich die Uferpromenade Explanada de España, Wahrzeichen und wichtigste Flaniermeile der Stadt. Rechts und links recken sich hohe Palmen in den Himmel. Weiter geht es in die charmante Altstadt. Zu ihren architektonisch reizvollsten Gebäuden zählen das barocke Rathaus Ayuntamiento sowie die aus dem 17. Jahrhundert stammende Konkathedrale San Nicolás de Bari.

Eines der ursprünglichsten und schönsten Viertel ist das Barrio de Santa Cruz. Gassen mit blumengeschmückten Häusern schmiegen sich hier an den Abhang des Monte Benacantil. Oberhalb befindet sich die Kapelle Santa Cruz, von der aus ein Fußweg hinauf zum beeindruckenden Castillo de Santa Bárbara führt. Oben angekommen, belohnt ein phantastischer Rundblick auf Alicante, das Meer und die Strände Playa del Postiguet und Playa de San Juan.

Beachlife – entspannt am Strand

Endlich Sand unter den Füßen! Endlich über die Weite des Meeres blicken, die salzige Luft atmen und in die kühlen Wellen eintauchen. Sich zum Trocknen von der Sonne und dem Wind streicheln lassen – einfach zusehen, wie kurze Böen die feinen Körnchen neu sortieren oder das Strandgut im Tiefflug tanzt.

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Foto: kemirada – stock.adobe.com

Zum Sonnenuntergang gegrillte Scampi und Gemüse mit Aioli in einer Strandbar genießen. Chiringuitos heißen sie an der Costa Blanca. Dann farbenprächtige Cocktails schlürfen und zu Hits wie Ricky Martins „Livin’ la Vida Loca“ durch die Nacht tanzen. Das ist perfektes Sommerfeeling.

Alle, die Beachlife abseits vom Trubel der großen Städte genießen wollen, zieht es an Strände wie die von Altea, Calpe, Moraira oder Dénia. Die Orte sind von Alicante aus innerhalb von ein bis zwei Stunden mit dem Mietwagen oder Bus erreichbar. Auch die Straßenbahn TRAM verbindet Alicante mit den Ferienorten im Nordwesten bis nach Benidorm. Von hier aus fahren Nahverkehrszüge – die Cercanías – bis nach Dénia am nördlichen Ende der Costa Blanca.

Altea – Künstler, Türme und Kieselstrände

Einer der schönsten Orte der Costa Blanca ist Altea. Die kleine Universitätsstadt liegt zwischen den Bergen auf einem Hügel über einer Bucht. Ihre weißen Häuser und die blaue Kirchenkuppel bieten ein wahres Bilderbuchmotiv. Im Lauf der Zeit zog es zahlreiche Schriftsteller, Maler und Bildhauer hierher, was sich im Stadtbild bemerkbar macht.

An der sechs Kilometer langen Küste lässt man sich am Kieselstrand La Roda direkt am Ortskern auf einer gemieteten Liege nieder. Eine traumhafte Kulisse bildet auch der Sand- und Kiesstrand La Olla gegenüber der gleichnamigen Insel. Das Cap Negret, „schwarzes Kap“, verdankt seinen Namen den dunklen vulkanischen Kieselsteinen. Das Cap Blanch, „weißes Kap“, ist der breiteste Strand mit weißen Kieseln und tiefblauem Wasser, das zu einem erfrischenden „Sich-treiben-Lassen“ einlädt.

Calpe – Flamingos und feinsandige Strände

Die kleine Stadt Calpe ist bekannt für ihre einsamen Strände und eine unberührte Natur. Über die Wege, die durch das Naturschutzgebiet des Peñon de Ifach führen, erreichen Wanderer die Spitze des gleichnamigen Felsens. Er wurde zum Wahrzeichen der Costa Blanca und bietet einen traumhaften Blick über das Gebiet.

Im Norden liegen versteckte Buchten und zu beiden Seiten des Ifach laden feinsandige Strände mit phänomenaler Kulisse zum Baden, Sonnen und Sporttreiben ein. Spektakulär sind in Calpe auch die Salzseen, in denen unzählige Flamingos stehen.

Moraira – Jachten, Buchten und Wassersport

Der acht Kilometer lange Küstenstreifen besteht aus goldenen Sandstränden und Buchten mit kristallklarem Wasser. Die bekanntesten Strände sind L’Ampolla zu Füßen der Burg von Moraira sowie der Strand Portet. Er liegt wunderschön in einer muschelförmigen Bucht und befindet sich direkt am Cap d’Or.

Die Buchten Cala Andragó‚ Cala Portixol und Cala Cap Blanc begeistern vor allem Angler, Schnorchler und Taucher. Für die gemütliche Altstadt mit dem Jacht- und Fischerhafen ist Moraira außerdem bekannt.

Dénia – Paradies für Familien

Der Badeort Dénia markiert im Norden das Ende der Costa Blanca. Charakteristisch ist die von Klippen zerklüftete Landschaft. Im Süden liegen Kiesstrände und versteckte Buchten mit glasklarem Wasser.

Foto: Lukasz Janyst – stock.adobe.com

Im Norden sind die Strände endlos weit mit feinem Sand, vielen Spielplätzen und einer breiten Auswahl an sportlichen Aktivitäten: Ob Jetski, Tauchen, Segeln, Surfen und Kiten oder Beachvolleyball und Reiten – an den paradiesischen Stränden Dénias finden alle ihr ganz persönliches Urlaubshighlight.

Die Costa Blanca – ein beachvergnügtes Paradies auf Erden.

Reiseblogger-Tipp

Alicante ist für mich eine echte Überraschung, da allein die Hafenpromenade Explanada de España alle Zutaten für einen schönen Sommerabend bereithält.

Romantische Restaurants, schicke Jachten, die leicht im Wind schaukeln, Verkaufsstände, die bis tief in die Nacht ihre Waren anbieten, und Eisdielen, die es mit ihren italienischen Brüdern und Schwestern locker aufnehmen können.

-André Gebel

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