Allgemein Reisen

Griechenland – Das Land der Mythen und Traumstrände

Sonne, Sagen und sensationelle Kulturschätze. Ob Festland oder Inselhüpfen – es gibt vieles zu entdecken.

Athen – Antike Schönheit mit frischem Ambiente

Ein Gang durch die antiken Stätten oder spannenden Museen, eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Lykabettus oder ein Bummel am Hafen von Piräus – mit rund 348 Sonnentagen im Jahr bietet Athen alles, was das Reiseherz begehrt. 

Im Herzen der Stadt: die Akropolis auf dem eindrucksvollen Burgberg © iStockphoto | Borisb17
Im Herzen der Stadt: die Akropolis auf dem eindrucksvollen Burgberg
© iStockphoto | Borisb17

Die berühmte Stadt mit der Akropolis, die hochherrschaftlich über dem Häusermeer thront, galt viele Jahre als ein schwer zu erobernder Großstadtdschungel. Doch das hat sich geändert. Heute gibt sich die griechische Metropole antik und modern, traditionell und doch lebendig und kreativ. Neben Ruinen und antiken Skulpturen laden Szeneviertel, coole Bars und schicke Shops zum Flanieren und Entdecken ein. Wer auf den Spuren der Antike wandeln möchte, kommt an der Akropolis, dem eindrucksvollen Burgberg im Herzen der Stadt, nicht vorbei. Dann warten zum Beispiel noch das Hadrianstor, der Tempel des Olympischen Zeus und das Archäologische Nationalmuseum mit Tausenden von Exponaten von unschätzbarem Wert. Wer genug von der Zeitreise in die Vergangenheit hat, schlendert durch die romantischen, kopfsteingepflasterten Gassen des Stadtteils Plaka. Hier bieten Shops Mode, Schmuck oder Keramikwaren an. Straßencafés sowie familiengeführte Tavernen laden zu einer Ruhepause unter freiem Himmel ein. Wer das junge, hippe Athen kennen lernen möchte, sollte die Stadtvierteil Psiri, Monastiraki und Exarchia besuchen. Hier sitzen Studenten diskutierend in coolen Cafés, Street-Art ziert die Wände und Flohmärkte laden zum Bummeln und Feilschen ein. Wer nach einem erfüllten Tag noch immer nicht ins Bett will, kann sich in das Nachtleben in originellen Bars, angesagten Musikclubs und unterm Sternenhimmel stürzen.

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Thessaloniki – Königin des Nordens

Die griechische Hafenstadt Thessaloniki im Norden des Landes liegt unweit des legendären Götterbergs „Olymp“. Sie ist bekannt für ihr reiches historisches Erbe, herrliche Strände im Umland und dazu Gourmet-Metropole des Landes. In der Altstadt, dem türkischen Viertel, weht noch der alte Geist dieser Stadt, die als Herz des hellenistischen Reiches gilt. Die schmalen, steilen Straßen sind von Fachwerkgebäuden und winzigen weiß getünchten Häusern mit kleinen Blumengärten gesäumt. Thessaloniki ist auch Ausgangspunkt für einen Urlaub auf Chalkidiki. Jene Halbinsel mit den drei berühmten Landzungen, die weit ins Ägäische Meer hineinragen. Türkisfarbenes Wasser, üppige Vegetation und bezaubernde Dörfer locken vor allem natur- und badeverliebte Urlauber an. Überall haben sie allerdings nicht Zutritt: Bei der östlichsten Landzunge handelt es sich um den von der UNESCO geschützten Berg Athos. Hier hat eine Klostergemeinschaft das Sagen und erlaubt, wenn überhaupt, nur Männern den Zutritt.

Peloponnes – Kulturdenkmäler und malerische Strände

Strände, Natur und Kultur – Peloponnes. Die Halbinsel südlich des griechischen Festlands hat sich ihre Ursprünglichkeit weitgehend bewahrt und verspricht einen Griechenlandurlaub ganz ohne den Trubel der Inselwelt. Wer eine Rundreise plant, wird mit zahlreichen grandiosen historischen Highlights belohnt: Korinth, Mykene, Sparta, das Theater von Epidauros und die archäologische Stätte Olympia. Nirgendwo sonst in Hellas findet sich eine vergleichbare Dichte an Kulturdenkmälern. Dazu bietet der Peloponnes imposante Berge, eine romantische Natur, verschlafene Dörfer, malerische Strände und ein türkisfarbenes Meer. Araxos ist das perfekte Flugziel, um den Norden und Nordwesten der Halbinsel zu erkunden. Badeurlauber zieht es zum Beispiel auf die Landzunge Kyllini mit ihren traumhaften Stränden ganz im Westen des Peloponnes oder an die langen herrlichen Strände am Ionischen Meer südlich von Pyrgos.

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Übersichtskarte der griechischen Ziele
© Hannover Airport

Ionische Inseln – Perlen vor der Westküste

Gleich drei Inselperlen liegen vor der Westküste Griechenlands im Ionischen Meer: Korfu mit der Hauptstadt Kerkyra, Kefalonia und Zakynthos. Korfu, die Smaragdinsel, ist eines der beliebtesten Reiseziele Griechenlands und eine echte Urlaubsperle mit weißen Sandstränden, atemberaubenden Bergketten und einem quirligen Nachtleben. Dazu besitzt die Insel mit ihrer Hauptstadt Kerkyra eine der schönsten Städte Griechenlands überhaupt. Die venezianisch anmutende Altstadt mit ihren schmalen Gassen und prächtigen Palästen wurde 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Weiter südlich im Ionischen Meer liegt die Insel Kefalonia mit ihrem ländlichen Charme und einigen der besten Strände Griechenlands. Nicht weit entfernt gen Süden wartet die malerische Insel Zakynthos auf einen Besuch. Hier trifft eine interessante Geschichte auf weite Strände, wunderbare Buchten und ein türkisfarbenes Meer. In Zakynthos sind alte Traditionen auch heute noch sehr lebendig. In den pittoresken Dörfern mit ihren kleinen Tavernen werden Besucher mit großer Herzlichkeit empfangen.

Ägäis/Kykladen – ein Traum in Blau und Weiß

Wer kennt sie nicht, die Postkartenmotive mit weiß getünchten Häuschen, die sich an die Felsen schmiegen, während in der Ferne ein tiefblaues Meer schimmert. Die Kykladen inmitten der Ägäis sind der Inbegriff griechischer Inselträume. Ganz vorne dabei ist das vulkanische Santorini – eine der wohl schönsten Inseln der Welt. Weiße Häuschen mit leuchtend blauen Dächern kleben an den Felsen einer schroffen Steilküste, die Teil eines unterseeischen Vulkankraters ist. Eine spektakuläre Kulisse, schwarze Strände und grandiose Sonnenuntergänge.

Ebenfalls eine Schönheit ist die Insel Mykonos. Sanfte Hügel, weiße Strände, malerische Windmühlen und ein pulsierendes Nachtleben. Auf dieser vielleicht glamourösesten Insel der Ägäis werden Partygänger ebenso glücklich wie Sonnenanbeter.

Wie eine Postkarteninsel kommt auch Paros daher. Weiße Fischerdörfer, ein tiefblaues Meer, lange Sandstrände und gastfreundliche Inselbewohner machen Paros zu einem wunderbaren Urlaubsziel. Weniger touristisch, dafür mehr Ursprünglichkeit.

Auch das vulkanische Milos, die „Insel der Farben“ ist einen Besuch wert. Das Meer leuchtet hier fast unwirklich türkis und die mineralischen Klippen schimmern in vielen Farben von rot über grün bis zu grau und schwarz. Milos hat sage und schreibe 70 Strände, so dass vor allem Badeurlauber auf ihre Kosten kommen.

Nördliche Ägäis – urige Bergdörfer und wunderbare Strände

Neben den Kykladen locken in der Ägäis weitere Inselschönheiten: Skiathos, das auch als „Mykonos der Sporaden“ bezeichnet wird. Diese malerische und fruchtbare Insel lockt mit mehr als 60 Stränden mit puderweichem Sand und kristallklarem Wasser. Dazu gibt es dichte, schattenspendende Pinienwälder, spannende Meereshöhlen und ein lebendiges Nachtleben in der Hauptstadt Chora. Vor der Küste der Türkei liegen Lesbos und Chios. Auf Lesbos mit der Hafenstadt Mytilini finden Urlauber noch ein echtes Stück authentisches Griechenland. Die grüne, drittgrößte griechische Insel besitzt viele schöne Strände, dazu ursprüngliche Bergdörfer, urige Tavernen und einen legendären versteinerten Wald im Westen der Insel. Nicht weit entfernt im ägäischen Meer findet sich Chios. Auch hier bieten sich wunderbare Bademöglichkeiten. Zusätzlich freuen sich Urlauber über eine einzigartige Kultur, spannende Museen, mittelalterliche Dörfer und sehr gastfreundliche Inselbewohner.

Kleine Gasse in Lindos, Rhodos © iStockphoto | Oleg_P
Kleine Gasse in Lindos, Rhodos © iStockphoto | Oleg_P

Dodekanes-Inseln – Sonnenstube Griechenlands

Fantastische Bademöglichkeiten und imposante Geschichte: Die Dodekanes-Inseln liegen zwischen den Kykladen und der türkischen Küste. Antike Zitadellen, Schlösser, Museen und zahlreiche imposante archäologische Stätten erzählen von einer eindrucksvollen Vergangenheit. Rhodos, auch genannt die Insel der Ritter, bietet alles, was das Urlauberherz erträumt: endlose Strände, grüne Täler, Bergdörfer, kulturelle Denkmäler und die stimmungsvolle mittelalterliche Stadt Rhodos. Dazu das malerische Bergdorf Lindos mit einer alten Akropolis, Burgen im Landesinneren und viele mit Fresken geschmückte Kirchen. Nach Rhodos steht vor allem Kos in der Gunst der Urlauber. Unzählige Strände erwarten Badelustige rund um die Insel – von fröhlich belebt über verträumt bis zu windumtost. Ein Hotspot für Wind- und Kitesurfer. Sehenswert ist auch die Stadt Kos mit ihrer lebendigen Altstadt, der antiken Agora, der Defterdar-Moschee und der Johanniterburg Neratzia mit ihren Zinnen und Türmen oberhalb des Hafens.



Kreta – Perle im Mittelmeer

Kreta, die größte Insel Griechenlands, mit den mächtigen Gebirgsketten, zerklüfteten Tälern, weiten Hochebenen und vielen wunderbaren Stränden ist vielfältig wie ein eigenes Land. Besonderer Pluspunkt für Urlauber: Kreta bietet 300 Sonnentage und ist damit die sonnigste Insel im Mittelmeer. Kultige Badeplätze sind zum Beispiel der Palmenstrand von Vai, der Strand von Elafonisi mit seinem rosa schimmernden Sand oder die Bucht von Balos mit einer türkisfarbenen Lagune. Mit den Schluchten und felsigen Gebirgen ist Kreta auch ein Eldorado für Wanderlustige und Outdoorfans. Ein Highlight ist die Samaria Schlucht, die längste Europas, die sich auf einer Wanderung gut zu Fuß durchqueren lässt. Nicht zuletzt ist Kreta eine kulturelle Schatzkiste. Die Highlights sind der mächtige Palast von Knossos, die Palastanlage Malia, die um 1900 v. Chr. in der Zeit der Minoer entstanden ist und der minoische Palast Kato Zakros im Osten der Insel.

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